News aus 2006

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02.11.2006

Ausbildung: Rettung von Personen aus Schächten

Ausbildungsschwerpunkt an diesem Ausbildungsabend war das Retten von Personen aus Höhen und Tiefen, wobei zum einen der Umgang mit einfachen Rettungsequipment, wie z.B. Krankentrage, Bergetuch o. ä. gelehrt wurde, zum anderen der Einsatz von Geräten zur technischen Hilfeleistung wie z.B. Ketten, Hebebändern usw.
An diesem Übungsabend beschäftigte sich eine Gruppe mit der Rettung eines verunglückten Fahrradfahrers aus einem offenen Schacht für Oberflächenwasser. Dabei wurde angenommen, dass ein Radfahrer bei einer Bergabfahrt die Kontrolle über sein Zweirad verlor, mit dem Geländer des Schachtes kollidierte und in den Schacht geschleudert wurde.
Mit Hilfe der Drehleiter und der Schleifkorbtrage, sowie mittels Steckleitern und Bergetuch wurde der Verletzte schonend aus dem Schacht gehievt.

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26.10.2006

Jährliche Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger

Aufgrund der Neuerungen der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 7 wird ab sofort jährliche eine Belastungsübung im geforderten Rahmen durchgeführt. Die Inhalte der Übung lassen sich stichwortartig wie folgt beschreiben:

  • tragen von Massen von 40-50 kg in Form von Schlauchmaterial sowie feuerwehrtechnischer Armaturen über ein Stockwerk
  • Suche eines Verletzen im Kriechgang über eine Strecke von 35 Metern
  • Abtransport bzw. Rettung einer verletzten Person mit einer Masse von ca. 70 kg über eines Strecke von 35 Metern. Hierbei ist die tiefste Gangart (Kriechgang) ebenfalls vorgeschrieben.

Grundvoraussetzung für die Belastungsübung ist eine gültige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G26 sowie ein erfolgreich absolvierter Lehrgang für Atemschutzgeräteträger. Während der gesamten Übung ist die vollständige persönliche Schutzausrüstung (ca. 20 kg) zu tragen. Die Belastungsübung wird einzel durchgeführt wobei zu jederzeit ein Ausbilder anwesend ist und Luftverbrauch sowie die Herzfrequenz überwacht. Es ist darauf zu achten, dass der Pulsschlag den vom Lebensalter abhängigen FireFighter-Index (FFI) nicht überschreitet - im Bedarfsfall wird die Übung vorzeitig beendet.
Bei der Belastungsübung werden zusätzlich in einem theoretischen Teil Einsatzgrundsätze aufgefrischt sowie Hinweise zum Umgang mit den Geräteschaften gegeben.

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25.09.2006

Großes Interesse der Bürger an der Feuerwehrarbeit

Am Sonntag, den 24.09.2006 fand der traditionelle "Tag der offenen Tür" der FF Abt. Kenzingen in und um das Feuerwehrgerätehaus statt. Dabei konnten sich die Besucher an Info-Wänden sowie bei einer Multimediashow Informationen über die Feuerwehrarbeit einholen. Die Einsatzfahrzeuge standen den zahlreichen Interessenten zur Einsicht und zum Anfassen zur Verfügung. Einsatzkräfte standen für Fragen parat.
Das Küchenteam sorgte den ganzen Sonntag für kulinarische Genüsse. Eine reichhaltige Kuchen- und Tortentheke stillte die Kaloriengelüste zur Kaffeezeit.

Wir danken Ihnen für Ihr Kommen und würde uns freuen, Sie nächstes Jahr wieder bei unserem "Tag der offenen Tür" willkommen heißen zu können.

Ihre FF Abt. Kenzingen

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08.08.2006

...auch Thomas im Hafen der Ehe!

Auch Tanja und Thomas haben den großen Schritt gewagt! Die Kameraden der Feuerwehr Kenzingen wünschen Euch zu Eurer Hochzeit alles Gute und schicken Euch auf diesem Wege die besten Glückwünsche!!!


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03.08.2006

...unser Kamerad "Balle" Patrick Baldauf ist unter der Haube!!!

Andrea und Patrick, die Kameraden der Feuerwehr Kenzingen gratulieren Euch recht herzlich zu Eurer Vermählung und senden Euch auf diesem Wege die besten Glückwünsche!!!


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25.06.2006

Ausbildung im Brandübungscontainer

An diesem Wochenende stand für die Atemschutgeräteträger der FF Kenzingen eine Trainingseinheit im Brandübungscontainer auf dem Ausbildungsplan. Bereits seit einigen Jahren besteht im Landkreis Emmendingen die Möglichkeit, diese Übungsanlage einmal jährlich zu nutzen.
Der zu einem gasbetriebenen Brandübungscontainer umgebaute Sattelauflieger dient zur praktischen Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Hier können verschiedene Brände simuliert werden. Während des Durchgangs werden die Einsatzkräfte von erfahrenen Atemschutzausbildern in einem Steuerstand beobachtet und betreut, um das einsatztaktische Vorgehen bereits während der Übung zu verfeinern.
Der Übungsdurchlauf besteht aus zwei Teilen:

  1. Wärmegewöhnungsübung
  2. Brandbekämpfungsübung

Bei der Wärmegewöhnungsübung gehen die Atemschutzträger so nahe wie möglich an den Brandherd heran, um die eigenen Grenzen kennenzulernen. Hier zeigen einem die Sensoren des Körpers, z.B. die Ohren, die eigenen Grenzen auf.
Im zweiten Teil der Übung, der Brandbekämpfungsübung, werden verschiedene Brände simuliert, die es zu bekämpfen gilt. Zweck dieser Übung ist, richtiges Vorgehen bei der Brandbekämpfung zu trainieren. Tiefste Gangart sowie gezielter Wassereinsatz sind hierfür notwendig. Wird zuviel Wasser eingesetzt, so wird der vorgehende Trupp durch den entstehenden Wasserdampf "bestraft". ("heisse Ohren")
Braucht der Trupp zu lange für die Brandbekämpfung, steigt die Temperatur im Brandraum extrem an. Eine richtig dosierte Wassermenge und richtiges Vorgehen werden auf diese, vielleicht etwas ungewöhnliche Weise trainiert.

Diese Trainingseinheit dient dem Feuerwehrangehörigen als Vorbereitung für den Ernstfall - insbesondere ist es für "Atemschutzneulinge" von großem, einsatztaktischen Nutzen.

Der Besuch der Anlage ist für die FF Kenzingen seit Jahren fester Bestandteil der Atemschutzausbildung und ist Teil des Atemschutznachweises nach FwDV 7.

Hier einige Fotos von den Trainigseinheiten:

   


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24.06.2006

Die Jugendfeuerwehr Kenzingen belegte den 5.Platz

Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Kenzingen trat am Samstag, den 24.06.2006 vollständig und hochmotiviert zu den jährlichen Kreisjugendfeuerwehrwettkämpfen in Reute an. Zusammen mit 15 anderen Gruppen ließen sie sich in den Disziplinen Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff und einer Schnelligkeitsübung prüfen. Dabei stellte sie ihre Fähigkeiten in Geschwindigkeit, Kraft und reibungsloser Zusammenarbeit wieder einmal hervorragend unter Beweis. In einem weiteren Teil galt es Fragen zur Feuerwehrtechnik und Allgemeinbildung zu beantworten, was ebenfalls kein Problem darstellte.

   


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16.06.2006

Erfolgreiche Lehrgangsteilnehmer

Im ersten Halbjahr des Dienstjahres 2006 schlossen mehrere Kameraden ihre Grund- und Fortbildungslehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich ab. Daniel Schott, Lukas Weiß und Jürgen Klinzmann verstärken nun die über 30 Mann starke Atemschutz- und ABC-Gruppe durch ihre Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker. Den Einstieg in den aktiven Feuerwehrdienst besiegelten die Kameraden Benjamin Weiß, Ralph Dahner, Cornelius Wagner und Tobias Pfeifer mit einer erfolgreich abgeschlossenen Grundausbildung. Thomas Meier absolvierte den Lehrgang für Helfer in der ABC-Erkundung.



13.05.2006

Wellness-Ausflug der Feuerwehr Abt. Kenzingen

Am 13.05.2006 fand der traditionelle Jahresausflug der FF Abt. Kenzingen statt. Morgens um 7.00Uhr gings es los. Die Ausflugsfahrt führte durchs Höllental, vorbei am Titisee und Schluchsee nach Waldhaus. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet fand eine Führung in der Brauerei Waldhaus statt. In der Wellness-Oase der Brauerei ließen wir uns vom Braumeister in die Braukunst einführen. Nach einer Verköstigung diverser Biersorten ging die Fahrt weiter nach Waldshut-Tiengen, wo eine Stadtbesichtigung stattfand. Nächster Programmpunkt war die Fahrt mit der Sauschwänzlebahn von Weizen nach Blumberg. Mit der 146 Tonnen schweren Lokomotive durchstreiften wir den von der Sonne verwöhnten Südschwarzwald.
In Blumberg angekommen ging die Fahrt per Reisebus weiter über Hüfingen-Bräunlingen-Furtwangen-Simonswäldertal nach Buchholz, wowir in einer Straußewirtschaft den Tag mit einem Vesper ausklingen ließen.
Unserem Kameraden Norbert Hensle möchten wir auf diesem Wege für die Planung und Organisation des Ausfluges Danke sagen.
Ebenfalls vielen Dank an die Brand- und Sicherheitswache, welche die Sicherheit der Bürger gewährleistete.

www.sauschwaenzlebahn.de
www.straussi-buchholz.de
www.waldhaus-bier.de

Fotostory
Fotostory mit 223 Bildern.
Bei den großen Bildern ist jeweils eine Beschreibung dabei.

1. Movie 9,52 MB

2. Movie 13,2 MB
     
   
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19.04.2006

Vom freiwilligen zum Berufsfeuerwehrmann

Unser Kamerad Lucas Kimmi im Interview mit der Badischen-Zeitung.

Lesen Sie selbst...

BZ-Breicht vom 19.03.2006
BZ-Breicht vom 19.04.2006

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30.03.2006

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Kenzingen

Am 31. März hielten wir in Nordweil in der Herrenberghalle unsere Jahreshauptversammlung ab.
Unser Kommandant Karl Weiß begrüßte zu Beginn alle Gäste, unseren Bürgermeister Matthias Guderjan, den Kreisbrandmeister Jörg Berger und alle Feuerwehrkameraden und Kameradinnen.

Im Tätigkeitsbericht der Gesamtwehr, erinnerte uns Lucas Kimmi an das vergangene Jahr 2005.
106 Einsätze waren zu bewältigen, wobei alle Abteilungen bei 76 technischen Hilfeleistungen, 17 Bränden sowie 13 sonstigen Einsätzen ihren guten Ausbildungsstand unter Beweis stellen konnten. Dadurch wurden im Jahr 2005 insgesamt 1163 Stunden im Einsatz geleistet. Wobei die Gesamtwehr eine Mannschaftsstärke von 121 aktiven Feuerwehrkameraden aufweisen kann.
Die Anzahl der durchgeführten Proben spiegeln diesen hohen Leistungsstand der Wehr wieder. So wurden im vergangenen Jahr 45 Gesamt-, 23 Atemschutz-, 5 Drehleiter-, 17 Maschinisten- und 5 Messproben durchgeführt.

Der Jugendfeuerwehr gehören derzeit 36 Jugendliche an. Die Altersabteilung ist 43 Mann stark und im Katastrophenschutzzug gehören derzeit 18 Mann an.
Unter der Leitung von Hans-Jürgen Schrader errang eine Gruppe das "Goldene Leistungsabzeichen".

Karl Weiß berichtete über ein arbeitsreiches Jahr, in dem viel bewältigt werden musste. Die "Tour de France", die Katastrophenschutzübung des Landkreises und der Kreisaltennachmittag an dem über 900 Gäste verpflegt und unterhalten werden mussten, waren die Schwerpunkte. Aber auch finanziell gibt es Hürden die bewältigt werden müssen - in diesem Jahr werden für die Wartung und Instandhaltung der Atemschutzgeräte rund 6500 Euro fällig und im Jahr 2007 muss eine neue Drehleiter beschafft werden. Der Gemeinderat hat der Investition dem über 500.000 Euro teuren Fahrzeug bereits zugestimmt.

Die Kassenprüfung vollzogen Wolfgang Böcker und Friedrich Kern und gaben unserem Kassenwart Thomas Ambs ein exzellentes Zeugnis. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.

Kreisbrandmeister Jörg Berger ehrte die Kameraden Franz Schwarz und Franz Rinkenbach mit dem Feuerwehrehrenkreuz Baden-Württemberg in Gold für 40 Jahre und die Kameraden Hartmut Buderer, Gerhard Amann, Franz Ehrhard, Markus Heiny und Hans-Jürgen Schrader für 25 Jahre in Silber.

Bürgermeister Matthias Guderjan ehrte die Kameraden Verena Bieber, Guido Dietrich, Peter Oettle, Martin Scheidel und Andreas Schneider für 20 Jahre.
Für 40 Jahre Uwe Dohrmann und Bernd Schober und für 50 jährige Mitgliedschaft
Karl Sohm. Für 55 Jahre Franz Rieger und Karl Schneider und für 60 Jahre wurde Willibald Herr geehrt.
Zum Brandmeister wurde Norbert Hensle befördert.

Zum Schluss präsentierte uns Kamerad Hans-Jürgen Schrader den neuen Internetauftritt der FW Kenzingen, auf der neben vielen Informationen des Leistungsstandes, auch viel über Einsätze berichtet wird.



Vlnr.: Bürgermeister Matthias Guderjan, Kdt. Karl Weiß, Franz Rieger, Karl Sohm, Andreas Schneider, Guido Dietrich, Peter Oettle, Kreisbrandmeister Jörg Berger, Bernd Schober, Martin Scheidel, Franz Schwarz, Markus Heiny, Hartmut Buderer, Franz Rinkenbach, Gerhard Amann und Hans-Jürgen Schrader.
Auf dem Foto fehlen: Karl Schneider und Willibald Herr.



02./ 17./ 18.03.2006

Sonderausbildung Holz in Spannung

Die Feuerwehr Kenzingen führte am 02., am 17. und 18. März 2006 eine Sonderausbildung im Umgang mit der Motorsäge durch. Besonderer Schwerpunkt war das Absägen umgestürzter Bäume, wie es bei Schneebruch und Sturmwurf immer wieder vorkommt. Dies erfordert ganz besondere Umsicht und ganz spezielle Schneidetechniken. Unter der Leitung des Ausbilders Johannes Kaesler (Revierförster der Stadt Kenzingen) wurden 31 Feuerwehrmänner von sechs Forstwirten der Stadt Kenzingen und des Forststützpunkts Kirchzarten intensiv trainiert.

Forstwirtschaftsmeister Andreas Rombach leitete die Ausbildung am Spannungssimulator. (s. Bild). An dieser Maschine können alle in der Natur vorkommenden Spannungszustände an Bäumen simuliert werden. Auch ein Fällsimulator kam zum Einsatz, schließlich müssen im Feuerwehreinsatz auch hin und wieder bedrohliche Bäume gefällt werden. Eine intensive Schulung der Motorsägenund Schnitttechnik fand in der Werkstatt des Gerätehauses sowie an einem Außenposten im Wald statt. Die Feuerwehr Kenzingen hat mit diesem Lehrgang die neuen Vorschriften der Unfallkasse erfüllt, die sich an der Motorsägenarbeit unter Einsatzbedingungen orientieren.

BZ-Bericht vom 21.03.2006

Der Spannungssimulator
   
   
 
 
 
     
     
Der Fällsimulator
 
 
 
 


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26.02.2006

Kenzinger Fasnet - die "Elz - Fischer"


"Elz Fischer" war unser Thema für die Fasnet 2006. Mit einem großen Wagen nahmen wir am Kenzinger Fasnetumzug teil und gewannen den 1. Platz. In Nordweil haben wir am Rosenmontagsumzug teilgenommen.

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06.01.2006

Neujahresempfang im Rathaus Kenzingen - Gold-Gruppe wurde geehrt

vlnr. BM Guderjan,
ZF Hans-Jürgen Schrader,
Michael Akbayn,
Lucas Kimmi,
Daniel Braunstein,
Patrick Burkhart,
Tobias Burkhart,
Christian Tita,
Jörg Kaspar,
Stefan Roser


Im Rahmen des Neujahrsempfanges im Rathaus Kenzingen, wurde die Gruppe der FW Kenzingen unter der Führung von Hans-Jürgen Schrader geehrt. Sie hat als zweite Gruppe der Feuerwehr innerhalb von vier Jahren das Leistungsabzeichen in Gold errungen. Nach Bronze im Jahr 2003 und Silber im Jahr 2004 folgte am 18. August 2005 in Mundingen Gold. Dies ist ein Beleg für den hohen Ausbildungsstandart unserer Feuerwehr und spiegelt das große Engagement für die Allgemeinheit wieder.

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05.01.2006

Jahreshauptversammlung

vlnr.
Abt. Kdt. Markus Kaspar,
Thomas Meier & Thomas Ambs (erhielten Bronce),
Thomas Pfeifer & Gerhart Vogt (erhielten Silber),
Hubert Reckart &Bernhard Pfeifer (erhielten Gold),
BM Guderjan, Franz Rinkenbach, Kdt. Karl Weiß


Badische Zeitung vom Samstag, 7. Januar 2006

45 Einsätze an einem Tag

Kenzinger Feuerwehr zieht Jahresbilanz / Weis: “ Das Jahr 2005
hat uns alles abverlangt”

KENZINGEN. Die Bilanz der Kenzinger
Feuerwehr war ebenso vielfältig wie
ernüchternd. 78 Einsätze galt es 2005
zu bewältigen. Vom Wohnungsbrand
über Personenrettung, Sturmschäden
bis hin zu Gefahrgut- und
Verkehrsunfällen sowie
Hochwassereinsatz reichte die Palette
an Hilfeleistungen der Florianjünger.

Welche Gefahren sich oft dahinter
verbergen, sei vielen Leuten nicht bewusst, betonte Abteilungskommandant Markus Kaspar und erinnerte an den Tod zweier Tübinger Feuerwehrkameraden im Dezember bei einem Wohnungsbrand.
Der 29. Juli bescherte der Kenzinger Wehr allein 45 Einsätze: Sturmböen und Dauerregen ließen Keller überlaufen und entwurzelten Bäume, die teilweise in Stromleitungen hingen. Nach sechs Stunden war man Herr der Lage. Dank des hohen Leistungsstands habe man diesen anspruchsvollen Gesamteinsatz bewältigt.
Noch mehr Kräfte waren lediglich bei der Katastrophenschutzübung im Kenzinger Gewerbegebiet im Einsatz. Kreisbrandmeister Jörg Berger, Bürgermeister Matthias Guderjan und Landrat Hanno Hurth lobten den positiven Verlauf der Großübung. Aus- und Fortbildung müssten deshalb weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen. 50 Lehrgänge auf Kreisund Landesebene besuchten die Wehrmänner, um für einen Einsatz optimal ausgebildet zu sein. Außerdem unterzogen sich zwei Maschinisten einer dreimonatigen Ausbildung, die mit einer Geschicklichkeitsprüfung als Befähigungsnachweis endete.
Detailliert trug Michael Akbayin seinen ersten Schriftführerbericht vor. Zu 56 technischen Hilfeleistungen, zwölf Bränden und zehn sonstigen Hilfeleistungen rückte die Kenzinger Wehr aus, die derzeit eine Mannschaftsstärke von 45 Aktiven aufweist. Bei einem Gebäudebrand an der Offenburger Straße konnte eine bewusstlose Person gerettet werden. Zwei Wochen zuvor stürzte eine Person einen 15 Meter tiefen Abhang
hinunter. Auch hier sei es gelungen, in kürzester Zeit zum Verletzten vorzudringen und ihn rasch dem Rettungsdienst zu übergeben.
In zwölf Gesamt- und neun Atemschutzproben war die Wehr zusätzlich gefordert, wobei die Drehleiter fünfmal zum Einsatz kam.


17 Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr


Erfreut zeigte sich Jan Kunzer darüber, dass sich fünf neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr angemeldet haben. Derzeit werden 17 Jugendlicheausgebildet. Bei der kreisweiten Übung, beim Altennachmittag sowie
beim Tag der offenen Tür half die Jugend tatkräftig mit.
Finanziell schloss die Wehr das Jahr mit einem kleinen Überschuss ab, wie Rechner Norbert Hensle berichtete. Seine Buchführung wurde von Heinrich Reisch und Joachim Schätzle gelobt.

In den Feuerwehrausschuss der Abteilung Kenzingen wurden Thomas Ambs, Michael Eppler, Jörg Kaspar, Thomas Pfeifer, Heinrich Reisch und Thorsten Wenzler gewählt. Dem Gesamtwehrausschuss gehören in den
nächsten fünf Jahren Norbert Hensle, Michael Meier, Heinrich Reisch und Franz Rinkenbach an.
“ Bleiben Sie so motiviert. Ihr Dienst wird in der Stadt hoch eingeschätzt” , lobte Bürgermeister Matthias Guderjan die Feuerwehr.
Auch 2005 seien keine Lohnforderungen wegen ausgefallenen Arbeitszeiten vorgelegen, versicherte er.
Das Schlusswort oblag Gesamtkommandant Karl Weis. “ Das Jahr 2005 hat uns alles abverlangt!” Trotzdem gebe es in Sachen Sicherheit keine Diskussionen in der Üsenbergerstadt. Dafür sei er der Bevölkerung, der
Stadtverwaltung und dem Gemeinderat dankbar, so Weis.
Die Jahreshauptversammlung nutzte Abteilungskommandant Markus Kaspar als Rahmen für die Verleihung der Anerkennungsmedaille in Gold, Silber und Bronze. Erst viermal wurde die höchste Auszeichnung vergeben. In diesem Jahr wurden mit Hubert Reckart und Bernhard Pfeifer gleich zwei Feuerwehrkameraden mit Gold gewürdigt, die seit Jahrzehnten den ehrenamtlichen Dienst verrichteten und als Vorbilder für die Jugend dienen. Silber gab es für Gerhard Vogt und Thomas Pfeifer, Bronze für Thomas Ambs, Thomas Meier und Peter Oettle.