News aus 2009

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27.12.2009


Durch Halloween-Feuerwerkskörper verursachter
Brand am 17.10.2009 in Kenzingen


Damit Silvester nicht tragisch endet...

An Silvester wird gefeiert und das Neue Jahr „eingeschossen“. Jedes Jahr passieren bei dieser Knallerei schlimme Unfälle. Hände, Augen, Ohren sind besonders gefährdet. Und Feuerwerkskörper können schnell Brände entfachen. Die Feuerwehr Kenzingen rät daher:

  • Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen!
  • Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten. Vorsicht ist auch bei sog. Tischfeuerwerk geboten!
  • Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen. Niemals auf Menschen werfen.
  • Knaller nicht zusammenbündeln, nicht wieder anzünden; unbrauchbar machen mit Wasser!
  • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen oder illegal aus dem Ausland importieren. Achten Sie auf das BAM-Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung!
  • Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen. Fenster während der Knallerei schließen.
  • Schützen Sie Haus und Wohnung vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen.
  • Raketen bei stärkerem Wind und Windböen nicht abfeuern!
  • F ür den Notfall Löschmittel (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher) bereitstellen!
  • Nehmen Sie Rücksicht auf Kinder und Tiere, die sehr unter der Knallerei leiden!
  • In Altstadtbereichen werden die Anwohner besonders gebeten ihre Feuerwerkskörper nicht in engen Gassen zu zünden, da hier die Brandgefahr erheblich groß ist! Bitte suchen Sie größere Plätze und Flächen für ihr Feuerwerk aus!
  • Im Notfall wählen Sie die 112!

Und vergessen Sie nicht, dass sich trotz aller Feierfreuden Unfälle bzw. Unglücke ereignen können und Mitmenschen schnelle Hilfe brauchen. Wir bitten Sie darum um Ihr Verständnis und möchten freundlichst darauf hinweisen, den Rettungsorganisationen auch an Silvester eine ungehinderte Einsatzfahrt zu gewähren!

Bitte bedenken Sie auch, dass die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sich bei Alarm mit ihren Privatfahrzeugen zum Feuerwehrgerätehaus begeben. Machen Sie auch hier freie Bahn für schnelle Hilfe!

Ihre Feuerwehr Kenzingen

Bericht in der BZ vom 30.12.09 "Die Feuerwehr rät zu besonderer Vorsicht"
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19.12.2009

Alle Jahre wieder kommt die Feuerwehr...


Bald ist Weihnachten. Für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manchen aber auch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft sogar mit schlimmen Folgen. Nur eine kleine Unachtsamkeit und schon steht das Symbol der Festlichkeit in hellen Flammen. Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps der Feuerwehr Kenzingen:

  • Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt.
  • Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.
  • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.
  • Verwenden Sie möglichst keine Wachskerzen an ihrem Weihnachtsbaum.
  • Bedenken Sie, dass ihr Adventskranz bereits mindestens vier Wochen "auf dem Buckel" hat. Hier besteht hohe Brandgefahr!
  • Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.
  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.
  • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
  • Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.

Und wenn es dennoch brennen sollte: Auch am Heiligabend haben die Frauen und Männer Ihrer Freiwilligen Feuerwehren für Sie Rufbereitschaft. Notruf: 112!
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27.11.2009

Rauchmelder - Ein Lebensretter als Weihnachtsgeschenk!

Immer noch viel zu wenig Menschen vertrauen auf ein kostengünstiges, sicheres Frühwarnsystem wie dem Rauchmelder. Statistisch gesehen werden die meisten Menschen zur Schlafenszeit zwischen 23.00 und 7.00 Uhr bei Bränden getötet oder schwer verletzt. Grund hierfür ist der bei Bränden entstehende giftige Rauch sowie das tödlichen Kohlenmonoxid. Dieser Giftcocktail weckt den Menschen im Brandfall nicht auf, sondern wirkt einschläfernd und führt zur Bewusstlosigkeit und schlimmstenfalls zum Tod.
Dabei ist es so einfach "rechtzeitig geweckt" zu werden. Rauchmelder erkennen einen entstehenden Brand schnell und schlagen laut Alarm. Menschen werden damit sehr früh vor der drohenden Gefahr durch Hitze und Rauch gewarnt. Sie bekommen so den Zeitvorsprung, den sie für die lebensrettenden Maßnahmen brauchen:


o Haus verlassen
o gefährdete Menschen warnen
o Feuerwehr alarmieren (Telefon 112)

Gute Rauchmelder kosten zwischen 10,- und 20,- Euro. Sie sollten das VdS-Prüfzeichen tragen. Diese Qualitätsmelder reagieren bereits bei einer Rauchdichte von etwa 1,1%, manche Billiggeräte erst bei 30%. Rauchmelder können Sie in Elektrofachgeschäften oder in Baumärkten erwerben.
Im Frühjahr 2009 konnte bei einem Küchenbrand in Hecklingen ein auslösender Rauchmelder die Bewohner frühzeitig auf einen Küchenbrand aufmerksam machen, vor wenigen Tagen hat ein Rauchmelder einer Brandmeldeanlage in einem Pflegeheim in Kenzingen Schlimmeres verhindert. Vor wenigen Tagen weckte nächtens ein Rauchmelder in einem Haushalt in Wyhl die Hausbewohner auf, nachdem von einem defekten Ölofen eine starke Rauchentwicklung ausging.
Am 20. November wurde eine Person bei einen nächtlichen Wohnungsbrand in Hartheim nahe Bad Krozingen so schwer verletzt, dass er wenige Tage später verstarb - im Oktober verlor ein 46-jähriger Familienvater bei einem Brand in Freiburg sein Leben. Rauchmelder hätten hier frühzeitig Alarm schlagen und die Bewohner warnen können.
Schenken Sie ihren Freunden und Verwandten einen Rauchmelder zu Weihnachten! Installieren Sie auch bei Ihnen zuhause diese günstigen und lebensrettenden Geräte.

Link-Tipp: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/

Ihre Feuerwehr Kenzingen

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27.09.2009

Viel los bei der Feuerwehr

Bei bestem Wetter zog es am Wahlsonntag viele Mitbürger zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Kenzingen. Nahezu den ganzen Festtag konnte ein reger Besucherandrang verzeichnet werden. Ihr Arbeits- und Einsatzspektrum präsentierte die Wehr in Form einer Multimediapräsentation sowie an mehreren Informationstafeln, auf welcher Bilddokumetationen von Einsätzen zu sehen waren. Im Mittelpunkt stand allerdings wie in jedem Jahr der Fahrzeugpark der Wehr, wo sich viele Mitbürger über den Stand der Feuerwehrtechnik interessierten. Besonderes Interesse weckte die neue Drehleiter, die von der Stadt Kenzingen im Jahr 2008 beschafft wurde.

Die Jugendfeuerwehr stellte ihrer Arbeit ebenfalls auf einer Fotowand dar. Von den Besuchern nahezu unbemerkt rückte die Wehr am Nachmittag zu einem Kleineinsatz aus, bei welchem es galt eine Ölspur im Stadtbereich zu beseitigen.

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16.09.2009

Kabinett stimmt Änderung des Feuerwehrgesetzes zu


„Der Ministerrat hat in seiner jüngsten Sitzung der Änderung des Feuerwehrgesetzes zugestimmt und dessen Einbringung in den Landtag beschlossen. Damit stellt die Landesregierung sicher, dass die Feuerwehren im Land auch in Zukunft eine solide Basis für ihre erfolgreiche Arbeit haben.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Mittwoch, 16. September 2009, in Stuttgart.

Unter anderem werde durch die Novellierung die Wirtschaftlichkeit der Gemeindefeuerwehren verbessert und der Verwaltungsaufwand verringert. So würden künftig gemäß einer Forderung des Rechnungshofes und eines darauf beruhenden Landtagsbeschlusses Feuerwehreinsätze bei Fahrzeugbränden und Verkehrsunfällen insgesamt kostenpflichtig sein. Bisher sei der Einsatz nur in Teilen kostenpflichtig gewesen. Es sei gerechter, die Gesamtkosten den Verursachern beziehungsweise deren Versicherung aufzuerlegen, als die Allgemeinheit damit zu belasten. Außerdem sei vorgesehen, dass die Gemeinden Sonderlösch- und Sondereinsatzmittel bei Bränden in Industrie- und Gewerbebetrieben beim Verursacher abrechnen könnten.

Regelungen, beispielsweise zu Ein- und Austritt aus der Feuerwehr oder zur Pflichtbefreiung in bestimmten Lebensphasen oder die Senkung des Eintrittsalters von 18 auf 17 Jahre für den Übergang von der Jugend- in die Einsatzabteilung, würden die Attraktivität des freiwilligen Feuerwehrdienstes steigern beziehungsweise sichern. „Um die Feuerwehr gut für die Zukunft aufzustellen und den Personalbestand zu sichern, wollen wir das Ehrenamt attraktiver machen“, so Rech.

Bei der Novellierung habe das Innenministerium auf größtmöglichen Konsens gesetzt. Deshalb seien eine Vielzahl von Einzelvorschlägen und Anregungen in den Gesetzentwurf aufgenommen worden, die von den Beteiligten des Anhörungsverfahrens gewünscht worden seien. Die wichtigsten Neuerungen zum ursprünglichen Entwurf seien:
Eine Ermächtigung für die Landesregierung zum Erlass von Rechtsverordnungen über Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit und an die Funktionsträger der Gemeindefeuerwehr Private und öffentliche Arbeitgeber werden bei der Freistellung für den Feuerwehrdienst gleichgestellt. Werkfeuerwehren sollen auch künftig grundsätzlich aus Werksangehörigen bestehen. Allerdings sollen auf Antrag beim Regierungspräsidium Ausnahmen zugelassen werden. Kreisbrandmeister müssen künftig ausnahmslos im Hauptamt bestellt werden. Eine Übergangsregelung stelle sicher, dass bereits bestellte Kreisbrandmeister weiterhin als Ehrenbeamte auf jeweils fünf Jahre bestellt werden könnten. Auf eine Neuregelung des Kostenersatzes bei Überlandhilfe wird verzichtet. Die Hilfe leistende Gemeinde behält ihren Anspruch auf vollen Kostenersatz. Ein Verzicht auf Kostenersatz bei so genannten Überlandhilfe mit Löschfahrzeugen wird nicht eingeführt. Der Katalog der so genannten kostenersatzpflichtigen Tatbestände für Leistungen der Feuerwehr wird erweitert und der Kostenbegriff näher definiert.Mit der Einführung der europaweit einheitlichen Notrufnummern seien Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst künftig als Integrierte Leitstellen in gemeinsamer Trägerschaft zu betreiben. Bisher habe der Gesetzentwurf den Betrieb Integrierter Leitstellen nur für den Regelfall vorgesehen; Ausnahmen wären möglich gewesen. Der Entwurf für Änderungen am Rettungsdienstgesetz sehe ebenfalls eine zwingende Verpflichtung zur Einrichtung Integrierter Leitstellen vor.

Mit dem jetzt vom Kabinett beschlossenen Änderungsgesetz sei sichergestellt, dass sich die Menschen in Baden-Württemberg auch in Zukunft auf „ihre“ Feuerwehr verlassen könnten. „Bei der Novellierung des Feuerwehrgesetzes bleibt Bewährtes erhalten. Gleichzeitig haben wir gesellschaftliche Veränderungen und im Laufe der Jahre aufgetretenen Überarbeitungsbedarf berücksichtigt“, so Rech.

Zusatzinformation:
Es ist vorgesehen, dass sich der Landtag erstmals Anfang Oktober mit der Änderung des Feuerwehrgesetz befasst.

Quelle: Innenministerium

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20.08.2009

Ferienspiele bei der Feuerwehr

Erfrischende Wasserspiele am heissesten Tag des Jahres lockten viele Kinder in den Hof der AWO hinter das Feuerwehrgerätehaus. Im Schatten der Parkbäume sorgte die Jugendfeuerwehr Kenzingen mit heiteren Geschicklichkeitsspielen für die Unterhaltung der jungen Gäste. Zielspritzen auf Tennisbälle sowie auf eine Wasserröhre stand ebenso auf dem Programm wie gezielte Würfe mit Wasserbomben oder den Transport von Wasser mittels eine verlöcherten Helms durch einen Hindernisparcour. Als Belohnung erhielt jedes Kind eine Urkunde, ein Getränk und allen Stationen etwas zum Naschen.

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18.08.2009

Einsatzkräfte für Notfälle gerüstet
(Quelle: Badische Zeitung vom 20.09.2009)

KENZINGEN / HERBOLZHEIM / RIEGEL. Rund 800 Rettungskräfte aus dem Kreisgebiet nahmen am Montagabend an der großen Katastrophenschutzübung teil. Feuerwehren, Rotes Kreuz, DLRG, Technisches Hilfswerk, Polizei und Bergwacht waren eingebunden.
Jörg Berger, Leiter des Amts für Brand und Katastrophenschutz im Landratsamt, hatte die Großübung zwar für die Sommerferien angekündigt, aber den exakten Termin geheimghalten. Am Dienstag war es dann so weit:. Innerhalb einer Stunde erreichten fünf Alarmierungen die Integrierte Leitstelle in Emmendingen.

Blitzschnell musste dort entschieden werden, an welchen Einsatzort welche Organisation beordert wird. Wichtig war auch eine gute Koordination der Organisationen. Zudem musste berücksichtigt werden, dass während der Übung auch ein Ernstfall eintreten könnte.

Diese Vorkehrung erwies sich als durchaus begründet: Die Mitarbeiter der Bergwacht Waldkirch brauchten ihr Handwerkszeug und ihre Arbeitskleidung erst gar nicht abzulegen, denn kurz zuvor waren sie im Elztal noch bei der Bergung eines verunglückten Gleitschirmfliegers beschäftigt. Die Teninger , Köndringer, Heimbacher und sogar die Denzlinger Wehren wurden während der Übung zu einem tatsächlichen Brand in einer Schreinerei in Heimbach gerufen. Auch Axel Mann, Leitender Notarzt im Landkreis, war ebenfalls zur Stelle.

Vor allem für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war die Katastrophenschutzübung eine besondere Herausforderung. Meist noch während der Arbeitszeit wurden sie alarmiert, meldeten sich bei ihrer Feuerwehr oder dem DRK-Ortsverein und schlüpften in entsprechende Kleidung. Die Atemschutzträger der ABC-Feuerwehren aus Kenzingen, Teningen-Emmendingen und Waldkirch gingen an ihre Leistungsgrenze.

Angenommen wurde, dass nach der Kollision mit einem Tankwagen giftige Stoffe ausgetreten sind. Das Messfahrzeug der Feuerwehr Kenzingen informierte die Rettungsleitstelle laufend über die Schadstoffkonzentration in der Luft.

Wenige Kilometer weiter ging es noch spektakulärer zu. Angenommen wurde, dass ein Linienbus mit über 25 Fahrgästen nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw gegen die Wand geschleudert wurde. Ein schweres Betonteil musste vor einer Rettung des eingeklemmten Fahrers entfernt werden. Geschminkte "Opfer" verstärkten das Bild. Alle Retter mussten kühlen Kopf bewahren.

Bei den Führungskräften standen die Funkgeräte nicht still. Rettungsscheren und anderes schweres Gerät kamen zum Einsatz. Hier wirkte auch das Technische Hilfswerk mit. Die Rotkreuzler setzten Defibrilatoren ein und legten Infusionen - perfekt und routiniert. Der Einsatz eines Rettungshubschraubers wurde diskutiert, aber nicht für nötig gehalten.

Wenige Kilometer weiter waren das Technische Hilfswerk und DLRG-Taucher gefordert. Angenommen wurde, dass im Kenzinger Nachtallmendsee eine Mutter verschwand, die ihr ertrinkendes Kind retten wollte. Taucher, Notärzte, Feuerwehr und DRK begannen sofort mit der Suche. Glücklicherweise wurden Mutter und Kind entdeckt und gerettet.

Die Feuerwehren von Herbolzheim, Rheinhausen, Weisweil und Bahlingen rückten derweil zu einem angenommenen Großbrand einer Produktionshalle im Industriegebiet Herbolzheim aus. Die heißen Außentemperaturen forderten den Atemschutzträgern alle Kräfte ab.

Im Gewerbegebiet Oberwald in Riegel stand das siebenköpfigen Bergwachtteam aus Waldkirch vor einer Herausforderung. Übungsannahme: Auf einem Kranausleger in 20 Meter Höhe hatte ein Monteur einen Herzinfarkt erlitten. Mit Kletterhaken und Rettungsgerät kämpften sich Niko Zink und Gregor Schuler in luftige Höhe. Zwischenzeitlich bauten die Kollegen einen Flaschenzug und in einer spektakulären Abseilaktion wurde der "Verletzte" den Rettungskräften des DRK überlassen. Sonderbeifall der Zuschauer und aller Rettungskräfte erhielten die beiden Kletterer für diese "Luftnummer".

Viele Feuerwehrkommandanten oder DRK-Einsatzleiter waren als Beobachter dabei. Am 2. September wird die Bilanz der Großübung gezogen

Zum Öffnen der Bildergalerien bitte das jeweilige Bild anklicken!


Lage 1: Gefahrgutunfall

Lage 2: Verkehrsunfall

Lage 3: Vermisste Person im Baggersee

Lage 4: Brand bei Fa. Thoma

Lage 5: Person auf Baukran

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29.07.2009

Katastrophenschutzübung in den Sommerferien - Unangekündigte Alarmierung der Hilfsorganisationen




Kreis Emmendingen (us). Wenn in den großen Ferien an einem Tag plötzlich viele Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn im Landkreis unterwegs sind, kann es sich auch um eine spezielle Katastrophenschutzübung handeln. Darauf weist das Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes Emmendingen hin. Mit dieser Übung mitten in der Urlaubszeit soll die Einsatzfähigkeit unter besonderen Bedingungen geprobt werden.
Große Schadensereignisse wie zum Beispiel Stürme, Hochwasser, flächendeckender Stromausfall oder schwere Unfälle zeigen, dass die Hilfsorganisationen auf solche Ausnahmesituationen gut vorbereitet sein müssen. Dazu ist es notwendig, von Zeit zu Zeit eine solche so genannten „großen Schadenslage“ durchzuspielen und sich auf diese besondere Form eines Einsatzes vorzubereiten.

Deshalb ist in den Schulferien zwischen 30. Juli und 12. September 2009 eine unangekündigte Katastrophenschutzübung geplant. Da solche Schadensereignisse in der Regel unvorhergesehen eintreten, soll die Übung so realitätsnah wie möglich ablaufen und die Alarmierung somit auch unangekündigt erfolgen. Die Übung wird vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes vorbereitet. Beteiligt sind zwischen 80 und 100 Fahrzeuge der Hilfsorganisationen und zwischen 500 Helferinnen und Helfer.
Die Bevölkerung wird schon heute um Verständnis gebeten, dass es während der Übung unter Umständen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann. Auf jeden Fall werden viele Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal im Landkreis unterwegs sein. Fragen zur Übung beantworten die Mitarbeiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutzes, Telefon 07641/93 334 50.

(Presse-Info: Ulrich Spitzmüller, Pressestelle Landratsamt Emmendingen vom 27.07.2009)

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11.07.2009

Gut ausgebildet für den Einsatz

Nach einer vorbildlichen Abschlussprüfung konnte Abteilungskommandant Markus Kaspar fünf neue Einsatzkräfte in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Abteilung Kenzingen übernehmen. Mit viel Engagement und hoher Lernbereitschaft absolvierten Kai Zimmermann, Daniel Lößlin, Dennis Grüner, Andreas Ziller und Simon Pfeifer die 75-stündigen Grundausbildung, die die Basis für weiterführende Sonderlehrgänge, wie z.B. zum Atemschutzgeräteträger ist.

Bereits im April besuchten Thorsten Wenzler, Thomas Köhler, Thomas Ambs, Frederik Kaiser, Christian Tita und Jörg Kaspar ein Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer. Hier wurde den Teilnehmern das Verhalten des Einsatzfahrzeugs in Extremsituationen, wie z.B. bei einer Vollbremsung auf Glatteis realitätsnah nahegebracht.

Am 28.6. besuchten die Atemschutzgeräteträger die jährliche Fortbildung im gasbefeuerten Brandübungscontainer. Richtiges Verhalten und Vorgehen im Atemschutzeinsatz und die Umsetzung von Einsatzgrundsätzen konnte so trainiert und durch die Empfehlung der Betreuer weiter verbessert werden.

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20.06.2009

"Zurück ins Mittelalter" - Mottogrillfest der Abteilung Kenzingen



Mit einer Wanderung zur Ruine Lichteneck begann das diesjährige Grillfest der Abteilung Kenzingen. In mittelalterlichem Kostüm empfing Kamerad Hans-Jürgen Schrader die Wandersleut und führte durch die Burgruine. Anekdoten und geschichtliche Hintergründe wurden lebhaft erklärt. Im Anschluss fand im Burghof eine kleine Weinprobe statt. Heinrich Reisch, Winzer und Feuerwehrmann, erklärte heimische Weine, deren Herkunft und Geschichte. Natürlich bestand auch die Möglichkeit der Verkostung. Gegen Abend wurde die Mannschaft vom Organisationsteam mit Gegrilltem und sonstigen Köstlichkeiten in mittelalterlichem Ambiente empfangen. Mittelalterliche Spiele, wie z.B. Sackhüpfen und Armbrustschießen sorgten für einen lustigen Abend. Dem Organisationsteam rund um Hans-Jürgen Schrader möchten die Teilnehmer auf diesem Wege nochmals herzlichst "Danke" für den gelungenen Tag sagen.

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06.06.2009

Erfolgreiche Wettkampfgruppen der Kenzinger Wehr

Mit gleich zwei Wettkampfgruppen war die Feuerwehr Abteilung Kenzingen bei den Leistungsübungen der Feuerwehren des Landkreises Emmendingen in Sexau am Start und errang mit einer hervorragenden Gesamtwertung das Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Bronze. Zur Erlangung dieses Abzeichens muss eine Einsatzübung nach Richtlinien und Vorgaben in einem bestimmten Zeitrahmen erfüllt werden. Die erfolgreichen Teilnehmer waren Daniel Schott, Jürgen Klinzmann, Samuel Senst, Frederik Kaiser, Lukas Weiß, Florian Weiß, Jan Kunzer, Philipp Wohlschlegel, Thomas Köhler, Aeneas Krocker und Jörg Kaspar.

Pressebericht: Badische-Zeitung 09.06.2009

     

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13.06.2009

Platz 1 für die Jugendfeuerwehr Kenzingen


Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Kenzingen trat am Samstag, den 13.06.2009 vollständig und hochmotiviert zu den jährlichen Kreisjugendfeuerwehrwettkämpfen in Kenzingen an. Zusammen mit 9 anderen Gruppen ließen sie sich in den Disziplinen Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff und einer Schnelligkeitsübung prüfen. Dabei stellte sie ihre Fähigkeiten in Geschwindigkeit, Kraft und reibungsloser Zusammenarbeit wieder einmal hervorragend unter Beweis. In einem weiteren Teil galt es Fragen zur Feuerwehrtechnik und Allgemeinbildung zu beantworten, was ebenfalls kein Problem darstellte. Bei der Siegerehrung gehörten Bürgermeister Matthias Guderjan sowie Kreisbrandmeister Jörg Berger zu den ersten Gratulanten und überreichten dem Kenzinger Team den Pokal für Platz eins sowie den Wanderpokal der Kreisjugendfeuerwehr Emmendingen.

Der Wettkampfgruppe der Jugendfeuerwehr Kenzingen gehörten Simon Pfeifer, Dennis Grüner, Philipp Reisch, Loic Schätzle, Patrick Grüner, Julian Müller, Florian Rissler, Marco Danzeisen sowie Fion Zirlewagen an.



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28.04.2009

SWR-Interview zum Thema Jugendarbeit

Am 28.04.2009 besuchte ein Reporter des SWR die Feuerwehr Kenzingen um Aufnahmen für den SWR-Hörfunk zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Feuerwehr neue Ehrenamtliche gewinnt - und welche Probleme unter Umständen auftauchen, wenn Leute aus der Jugendfeuerwehr später zur Ausbildung oder zum Studium in einen anderen Ort ziehen. Jugendfeuerwehrwart Thorsten Wenzler sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr standen Rede und Antwort.
Sobald der Sendetermin feststeht, werden wir diesen hier bekannt geben.

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25.04.2009

Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer

Jede Menge neue Erkenntnisse erlangten sechs Teilnehmer der Feuerwehr Kenzingen bei einem Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer. Das für alle Feuerwehren im Landkreis Emmendingen angebotene Seminar wurde von einer speziellen Verkehrsfachschule mit finanzieller Unterstützung der Feuerwehrunfallkasse angeboten. Ziel war es, den Teilnehmern das Verhalten des Einsatzfahrzeugs in Extremsituationen, wie z.B. bei einer Vollbremsung auf Glatteis, nahezubringen. Das Wenden in Engstellen, Zielbremsungen und das zügige Durchfahren von engen Rettungsgassen standen ebenfalls auf dem Seminarplan. Vor dem praktischen Teil musste eine mehrstündige, theoretische Schulung mit den Schwerpunkten StVO, Wegerecht und Sonderrecht durchlaufen werden.

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28.03.2009

Feuerwehr Kenzingen sorgt für eine saubere Stadt

Mit der größten Personalzahl, 28 Mann, nahm eine Abordnung der aktiven Feuerwehrabteilung sowie die Jugendfeuerwehr der Abteilung Kenzingen, an der alle zwei Jahre stattfindenden "Ortsputzede" in Kenzingen teil. Ziel des Aufrufes der Stadt Kenzingen ist es, die Bürgerschaft für eine saubere Stadt aktiv zu machen und um Unterstützung zu bitten, im Rahmen einer Großaktion, bestimmte Anlagen, Straßenzüge oder öffentliche Wege von Müll und Unrat zu befreien. Neben der Bürgerschaft sind sämtliche Vereine, Organisationen, Schulen, Stammtische usw. dazu aufgerufen, im Rahmen dieser dreistündigen Aktion mitzuhelfen.

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20.03.2009

Gesamtfeuerwehr Kenzingen zieht Bilanz

Am vergangenen Freitag, den 20. März fand in der Herrenberghalle in Nordweil die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kenzingen statt.

Schriftführer Lucas Kimmi berichtete von 76 Proben, darunter 44 Gesamt-, 20 Atemschutz-, 7 Maschinisten- und 5 Messproben mit insgesamt 3200 Probenstunden im Jahre 2008. Bei Veranstaltungen wurden zusätzlich 1500 ehrenamtliche Stunden geleistet. Von den 123 aktiven Einsatzkräften wurden im vergangenen Jahr 50 Einsätze abgearbeitet, darunter mehrere schwere Verkehrsunfälle und Brandeinsätze.

Kommandant Karl Weiß erwähnte, dass die Anzahl der Einsätze im Jahr 2008 relativ gering war, aber die Anforderungen an die Wehrmänner sehr hoch waren – insbesondere bei der Rettung von Personen nach Verkehrsunfällen sowie bei Brandeinsätzen. Durch ausgezeichnet ausgebildetes Einsatzpersonal konnten im vergangenen Jahr 12 Personen gerettet werden. Aus- und Fortbildung wurde auch 2008 rege betrieben. Insgesamt 200 Lehrgänge wurden besucht, darunter auch Motorsägelehrgänge, Ausbildung am Defibrillator sowie der Besuch des Brandcontainers. Einige Kameraden wurden an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal ausgebildet. Maßgebliche Beschaffungen waren die neue Drehleiter sowie ein Mannschaftstransportwagen. Weiß verabschiedete die beiden Kenzinger Ärzte Drs. Hoffmann und Kimmi. Jahrelang wurden von ihnen die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger durchgeführt. Für die Stadt entstanden dadurch keine Kosten.

Julian Müller berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Insgesamt zählt der Nachwuchs 40 Jugendliche, darunter 5 Mädchen. Neben regelmäßigen Übungsabenden kommt auch Spiel und Spaß nicht zu kurz.

Paul Kaspar verlas den Bericht der Kenzinger Feuerwehrsenioren. Der jährliche Ausflug stand ebenso auf dem Jahresplan wie Arbeitseinsätze und Sicherheitsdienste.

Katastrophenschutzzugführer Hans-Jürgen Schrader berichtet über die zusätzlichen Dienste der vom Wehrdienst freigestellten Kameraden.

Die von Thomas Ambs geführte Kasse wurde von Wolfgang Böcker und Friedrich Kern geprüft und als einwandfrei befunden, was eine einstimmige Entlastung der Wehrführung zur Folge hatte.

Bürgermeister Matthias Guderjan dankte der Wehr für ihren Einsatz an der Allgemeinheit und das enorme Engagement und lobte den hohen Leistungsstand der Wehr. Als Geschenk für die vier Abteilungen hatte er je ein Hydranten- und Schieberschlüssel-Set mitgebracht. Des Weiteren gab Guderjan einen kurzen Ausblick in Sachen Gerätehausneubau.

Kreisbrandmeister Jörg Berger sowie der Leiter des Polizeipostens Kenzingen dankten für die gute Zusammenarbeit und hoben die Schlagkräftigkeit der Wehr hervor.

Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Personen geehrt:

  • Manfred Scharbach (20 Jahre Mitgliedschaft)
  • Michael Thoma (20 Jahre Mitgliedschaft)
  • Thomas Ambs (25 Jahre Mitgliedschaft)
  • Walter Götz (25 Jahre Mitgliedschaft)
  • Rainer Hensle (30 Jahre Mitgliedschaft)
  • Ralf Fischer (30 Jahre Mitgliedschaft)
  • Gert Hügle (50 Jahre Mitgliedschaft)
  • Werner Bueb (60 Jahre Mitgliedschaft)
  • Walter Lienemann (65 Jahre Mitgliedschaft)
  • Karl Kuri (75 Jahre Mitgliedschaft)

    Der 91-jährige Karl Kuri kann auf beachtliche 75 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken.

Der langjährige Zugführer und Atemschutzgerätewart Franz Rinkenbach wurde mit dem Deutschen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird äußerst selten vergeben und hebt somit die Verdienste von Franz Rinkenbach besonders hervor.


Die geehrten Feuerwehrwehrkameraden zusammen mit Bürgermeister Matthias Guderjan, Kreisbrandmeister Jörg Berger und Stadtbrandmeister Karl Weiß


v.r.n.l. Franz Rinkenbach, Kreisbrandmeister Jörg Berger, Bürgermeister Matthias Guderjan, Stadtbrandmeister Karl Weiß
(Franz Rinkenbach erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für seine herausragende Dienste an Allgemeinheit)


Die beförderten Feuerwehrkameraden


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07.03.2009
05./14.03.2009

Fortbildung "Holz in Spannung"

Immer wieder muss die Feuerwehr Kenzingen aufgrund von Stürmen, Schneefall oder sonstigen Naturkatastrophen, umgestürzte oder schräghängende Bäume beseitigen, da Hauptverkehrswege unpassierbar sind oder Mensch- bzw. Sachwerte gefährdet werden. Insbesondere bei diesen Einsätzen besteht für die Einsatzkräfte eine erhöhte Gefährdung, da die Bäume in diesen Situationen erheblich unter durch Zug- und Druckkräfte hervorgerufene Spannungen stehen. Beim Beseitigen dieser Bäume ist für die Mannschaft besondere Umsicht geboten.

Am 5. März erfolgte durch den Revierförster der Stadt Kenzingen, Johannes Kaesler, eine theoretische Einführung in die verschiedenen Schnitttechniken und die Unfallverhütung. Am 14. März erfolgte die praktische Umsetzung im Kenzinger Wald. Mitarbeiter des städtischen Forstes lehrten den Einsatzkräften diverse Schnitttechniken, die mit der Motorsäge auszuführen waren. Forstwirtschaftsmeister Andreas Rombach vom Forststützpunkt Kirchzarten war mit dem "Spannungssimulator" ebenfalls vor Ort. Auf dieser mobilen Ausbildungsstation können alle in der Natur vorkommenden Spannungszustände simuliert werden. Mittels einer Hydraulikeinheit werden Bäume entsprechend unter Spannung gesetzt. Nach der Beurteilung durch den Kettensägenbediener muss die vorgebene Situation durch die jeweils richtige Schnitttechnik entschärft werden.

Revierförster Johannes Kaesler leitete an beiden Terminen die Ausbildung. Dass der städtische Forst und die Feuerwehr Kenzingen ein eingespieltes Team sind, zeigte sich schon bei einer Vielzahl von Einsätzen – zuletzt vor gut einer Woche.

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07.03.2009

Die Feuerwehr Kenzingen rät zur Installation von Rauchmeldern!

Das Glück zieht bei Ihnen ein – wenn Sie am Freitag, dem 13. März, Rauchmelder kaufen und gleich installieren.

Am Rauchmeldertag erinnern deutsche Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist.

„Für den Verbraucher in den neun Bundesländern ohne Rauchmelder­pflicht bedeutet dies, dass er nach wie vor sein Glück selber in die Hand nehmen und die lebensrettenden Glücksbringer eigenständig kaufen und installieren muss. In sieben Bundesländern wurde bereits eine Rauchmelderpflicht eingeführt, jedoch liegen die Umsetzungsfristen zum Teil noch in weiter Ferne oder wurden, wie in Schleswig-Holstein, noch einmal verlängert“, sagt Christian Rudolph, Vorsitzender der Kampagne „Rauchmelder retten Leben. „An die Wohnungseigentümer in Bundesländern mit Gesetzgebung appellieren wir daher, nicht bis zur Umsetzungsfrist zu warten, sondern ihre Mieter schon vorher mit Rauchmeldern zu schützen.“

„Viele Wohnungseigentümer und Mieter sind verunsichert, wenn es um die Installation von Rauchmeldern geht. Wir möchten daher den Rauch­meldertag nutzen, um die Aufklärung der Bürger zu verstärken. Laut geltender Norm sind Rauchmelder in den Schlaf- und Kinder­zimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen, zu installieren. Die Wartung, unter anderem der Batteriewechsel, sollte mindestens einmal jährlich wahrgenommen werden,“ empfehlen die Fachleute aus Industrie und Feuerwehr.

Wer dem Glück gleich die Tür öffnen möchte, sollte spätestens am Freitag, dem 13., Rauchmelder zu Hause installieren. Dabei gibt es jedoch einige Tipps zu beachten:

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Qualitätskriterien

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen achten.

Langlebigkeit

Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt die Feuerwehr Kenzingen zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.

Wartung - Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag!

Der Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.

Montage

Mindestausstattung und in bislang sieben Bundesländern sogar Pflicht ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren. Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.

Weitere Tipps finden Verbraucher unter www.rauchmelder-lebensretter.de

Ihre Feuerwehr Kenzingen

 

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28.02.2009

Feuerwehr Kenzingen im Naturschutzeinsatz

Unter der Leitung von Peter Steiert (BUND Herbolzheim) und Wolfgang Hoffmann (NABU Ettenheim) wurde am 28.02. auf dem Areal eines ehemaligen Kraftwerkes in Herbolzheim mit Hilfe der Drehleiter ein Storchennest gereinigt. Das Nest liegt auf einem stillgelegten Schornstein in ca. 27 Metern Höhe.
In den vergangenen Jahren fanden die Naturschützer bereits Unterstützung bei der Feuerwehr Kenzingen. In diesem Jahr war zum ersten Mal die neue Drehleiter DLA (K) 23/12 GL CS im Einsatz - eine Herausforderung, die vom Maschinisten Thomas Köhler mit Bravur bewältigt wurde.

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22.02.2009

Alte Kenzinger Fasnet:

Feuerwehr holt zwei erste Preise

Eine Abordnung der Kenzinger Feuerwehr hat an der Fasnacht 2009 an zwei Veranstaltungen teilgenommen und zweimal den ersten Platz belegt. Den ersten Preis erhielt die Wehr vor einigen Wochen beim Preismaskenball, einen weiteren ersten Platz beim großen Narrenumzug in der Kernstadt für die beste Gruppe mit Fasnachtswagen. Mit Schneekanone und als Pinguin, Eskimo und Eisbären verkleidet ging es durch die historische Üsenberger Stadt. Ein Leckerbissen für die Augen zahlreicher Zuschauer aus Nah und Fern...


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10.02.2009

Wichtige Info für Feuerwehren

Pressemitteilung der Unfallkasse Baden-Württemberg

Seilwinde - Achtung Quetschgefahr!
Der Verlust des Zeigefingers bedeutet im Alltag eine erhebliche Einschränkung.

Lesen Sie bitte hier weiter...(77 kb )

Quelle: http://www.uk-bw.de/

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21.01.2009

Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg zur Änderung des Feuerwehrgesetzes

Innenminister Heribert Rech: "Die bewährten Grundstrukturen des Feuerwehrgesetzes bleiben unangetastet"

"Unser Gesetz hat sich seit über 50 Jahre bewährt. Die Strukturen passen heute noch und bleiben unangetastet", sagte Rech. Angepasst würden aber viele Details, die sich aufgrund geänderter gesellschaftlicher, rechtlicher und demographischer Eckwerte mittlerweile überlebt hätten.

 

 


Quelle: Innenministerium

Vollständige Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg zur Änderung des Feuerwehrgesetzes (75KB )

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05.01.2009

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abt. Kenzingen:

Feuerwehr zieht Bilanz

Bürgermeister, zahlreiche Stadträte, Feuerwehrmitglieder sowie weitere Gäste folgten der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abt. Kenzingen, die traditionell am 5. Januar stattfand.

Abteilungskommandant Markus Kaspar begrüßte alle Anwesenden und gedachte in einer Gedenkminute aller verstorbenen Feuerwehrkameraden. Michael Akbayin, Schriftführer der Wehr, ließ das Jahr 2008 in seinem Bericht Revue passieren. Im vergangenen Jahr wurden in insgesamt 31 Gesamt- und Sonderproben die Mitglieder auf dem hohen Leistungsstand gehalten, was 2247 Stunden entspricht. Besonders zu erwähnen sind die Atemschutzproben, in denen im vergangenen Dienstjahr viele innovative Wege gegangen wurden. So wurde das sog. Schlauchpaket eingeführt, was es dem Angriffstrupp noch einfacher macht, schneller im Brandeinsatz vorzugehen. Des Weiteren gab es dieses Jahr ein verstärktes Training für das richtige Verhalten im Innenangriff.
Seit dem Spätjahr 2008 gab und gibt es weitere Sonderausbildungen für Drehleitermaschinisten, um den Umgang mit diesem komplexen Rettungsgerät zu perfektionieren. Sechs Kameraden konnten sich bei der Werkfeuerwehr Johnson Controls in Basel an zwei Samstagen im Bereich Gefahrgut fortbilden lassen. Viele Mitglieder der Abteilung Kenzingen wurden zudem im Bereich Erste Hilfe sowie im Umgang mit dem Automatisch Externen Defibrillator aus- und fortgebildet.
Die Abteilung Kenzingen war im Jahr 2008 insgesamt 838 Stunden im Bereich der Brand- und Sicherheitswachdienste bei Veranstaltungen im Einsatz.
Im vergangenen Jahr wurden von den 50 aktiven Kameraden 45 Einsätze abgearbeitet, was 1264 Einsatzstunden entspricht. Diese Einsätze gliederten sich in 22 technische Hilfeleistungen, 11 Brand- sowie 12 sonstigen Einsätzen. Sehr schwere Verkehrsunfälle mit z. T. mehreren schwerst eingeklemmten Personen sowie mehrere Wohnungbränden mit Personenrettungen prägten 2008 das Einsatzgeschehen der Wehr. Im November 2008 musste die Messgruppe zu einem Großbrand nach Freiburg ausrücken, um Schadstoffmessungen durchzuführen.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit veranstaltete die Wehr den traditionellen Tag der offenen Tür, bei welchem der direkte Kontakt zum Mitbürger gesucht wird, um diesem Einblicke in das Arbeitsspektrum der Wehr zu vermitteln.
Julian Müller blickte auf ein interessantes und arbeitsreiches Dienstjahr der Jugendfeuerwehr zurück. 16 Mitglieder zählte die Jugendwehr am 31.12.2008. Im Laufe des Jahres wechselten zwei Jugendliche aufgrund ihrer Volljährigkeit in die Einsatzabteilung. 43 Proben mit insgesamt 1254 Dienststunden und einem Probenbesuch von 86% waren 2008 zu verzeichnen, so Müller. Die Ausrichtung der Ferienspiele sowie die Teilnahme an einem Hallenfussballturnier waren neben anderen Diensten zusätzlich zu den gewöhnlichen Proben abzuleisten.

Abteilungskommandant Markus Kaspar gab in seinem Bericht neben dem Einsatzgeschehen einen Rückblick auf die Aus- und Fortbildung. Insgesamt wurden 72 Lehrgänge und Seminare besucht. Ebenso fand 2008 eine Begehung von Wohngebieten statt wobei Anfahrtswege und Aufstellflächen für die Drehleiter besprochen wurden. Einen besonders hohen Anspruch wurde in den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres an die Wehr gestellt. In diesem Zeitraum konnten zehn Personen durch schnelles und professionelles Eingreifen bei Verkehrsunfällen und Wohnungsbränden gerettet werden. Insgesamt wurden 2008 insgesamt zwölf Personen durch die Kenzinger Wehr gerettet. Die reibungslosen Abläufe solcher anspruchsvollen Einsätze sind unseren vielseitigen, wöchentlichen Proben und dem persönlichen Einsatz der Feuerwehrkameraden zu verdanken, so Markus Kaspar. Als Höhepunkt 2008 bezeichnete er die Übergabe der neuen Drehleiter DLA (K) 23/12 CS GL. Am 23. November übergab Bürgermeister Matthias Guderjan dieses hochmoderne Rettungsgerät an die Wehr.

Rechner Norbert Hensle gab Auskunft über den Kassenstand. Dr. Joachim Schätzle sowie Heinrich Reisch prüften die Kasse und lobten die Professionalität des Rechners, was eine einstimmige Entlastung zur Folge hatte.
Die Anerkennungsmedaille in Bronze wurde Thomas Köhler und Dr. Joachim Schätzle für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen. Norbert Hensle erhielt für seine langjährige und leistungsbezogene Feuerwehrtätigkeit die Anerkennungsmedaille in Silber. Hensle ist u.a. seit 20 Jahren Kassenverwalter der Wehr.
Bürgermeister Guderjan dankte der FF Abt. Kenzingen für die Arbeit 2008 und gab bekannt, dass das Thema Gerätehausneubau im Breitenfeld weiter vorangetrieben wird.

Zahlen, Daten und Fakten zum Dienstjahr 2008:
(entnommen aus den jeweiligen Berichten)

Freiwillige Feuerwehr Abt. Kenzingen

Proben 2008: 31
davon: - 11 Gesamtproben
- 8 Atemschutz- und ABC-Proben
- 7 Maschinisten- und Drehleitermaschinistenproben
- 5 Messproben
Probenstunden 2008: 2247 h
   
Arbeitsstunden für Sicherheitswachdienste 2008: 838 h
   
Einsatzkräfte FF Abt. Kenzingen:

50

   
Einsätze 2008: 45
davon: - 22 Technische Hilfeleistungen
- 11 Brandeinsätze,
- 12 sonstige Einsätze
Einsatzstunden 2008: 1264 h
   
Lehrgänge und Seminare 2008: 72
davon: - 3 Grundausbildungslehrgänge
- 4 Truppführer
- 2 Maschinisten
- 1 Zugführer
- 8 Motorsägenlehrgang Modul 1/2/3
- 23 AED-Grundlehrgang
- 9 Lehrgänge/Seminare ABC
- 4 Gerätewartseminare
- 18 Drehleiterunterweisung d. Hersteller
   
Jugendfeuerwehr Abt. Kenzingen  
Proben 2008: 45
Probenstunden 2006: 1254 h
Mitglieder am 31.12.2008: 16
Eintritte 2008: 2
Wechsel in die aktive Wehr: 2
Austritte 2008: 1
   
Highlights 2008: - Hallenfußballturnier
- Grillfest
- Unterstützung am Kinderumzug (Fasnet)
- Unterstützung am St. Martinsumzug
- Ferienspiele
- Weihnachtsfeier der Gesamtjugendfeuerwehr in Kenzingen