Einsätze 1999

Einsätze 1999


  1999 hatten wir 99 Einsätze.
 

 



 

                                

Nicht angepasste Geschwindigkeit fordert ein Todesopfer und 3 schwer Verletzte          
     
         



  Zusammenarbeit von Feuerwehr DRK, Notärzten und Polizei.

     
24.03.1999

Verkehrsunfall auf der L 104 zwischen Weisweil und Oberhausen. Es sind zwei Fahrzeuge, ein Mercedes 190 und ein Fiat Punto, daran beteiligt.
Im Mercedes war die Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt, jedoch schon tot, der dahinter sitzende Mitfahrer auf der Beifahrerseite war schwer verletzt und eingeklemmt. Der Fahrer verletzt.
Die Fahrerein des Fiat Punto war ebenfalls schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt           

Nach Absprache mit dem leitenden Notarzt musste zuerst mit der Rettung des Verunglückten im Mercedes begonnen werden. Mit den hydraulischen Rettungsgeräten musste als erstes die tote     Beifahrerin aus dem Fahrzeug befreit werden, um an dem dahinter eingeklemmten Mitfahrer arbeiten zu können.

Die Besatzung des RW 1 und des TLF 16/25 übernahmen die Rettung der verunglückten Fahrerin im Fiat Punto. Die Gruppe von LF 16TS musste auf Anforderung der Polizei die Vollsperrung der Straße übernehmen.

   

 


                               

         
          Orkan "Lothar"          
     
         



   In der Mühlengasse stürzte eine Tanne direkt auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde niemand.

       

           
26./27.12.1999

Der Orkan "Lothar" riss am Vormittag die ersten Ziegel der ev. Kirche vom Dach, ebenso vom AWO-Pflegezentrum. Als der Orkan stärker wurde, hatte er im Stadtgebiet und in den Gemeinden Hecklingen, Bombach und Nordweil weitere Dächer abgedeckt und viele Bäume umgestürzt.


Große Schneisen riss erim Kenzinger Wald. Zwei Familien die mit ihren Pkws unterwegs waren, eine aus dem Saarland und eine aus dem Kinzigtal, mit jeweils zwei Kindern, wurden im Bereich des Pflegeheims Kirnhalden, von umstürzenden Bäumen überrascht. Ein Auto wurde durch einen umstürzendenBaum völlig zerstört. Die beiden Familien konnten noch rechtzeitigihre Pkws verlassen.

Von einer Scheune für die Tabaktrocknung auf dem Land, die über 200 Meter lang war, wurde das komplette Wellblechdach abgerissen. Die Teile flogen in Richtung BAB 5.

Der Strom war in weiten Teilen ausgefallen.

Insgesamt hatte die Feuerwehr Kenzingen in den beiden Tagen 54 Einsätze, bis Mitte Januar sogar 95 Einsätze.

Tätigkeiten:

Eine Gruppe musste unter lebensgefährlichen Bedingungen und unter Einsatz der eigenen Lebensgefahr die beiden Familien in der nähe des Pflegeheims Kirnhalden retten, die mit ihren Pkws im Wald unterwegs waren.
Wegen des enormen Sturms mit hohen Windgeschwindigkeiten konnten zuerst nur Rettungs- und Absperrmaßnahmen durchgeführt werden. Nachdem sich der Sturm am zweiten Tag gelegt hatte konnte mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden.