Fahrzeuge

ELW 1 - Einsatzleitwagen


 

 

 

Im Jahr 2018 wurde der Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) in Dienst gestellt. Mit diesem Fahrzeug rückt der Einsatzleiter bzw. die Einsatzleitung zum Einsatz aus. Das Fahrzeug führt Einsatzliteratur für Gefahrguteinsätze sowie diverse Alarm- und Einsatzpläne mit. Ergänzend zum Fahrzeug ist auf zwei Rollwagen ein Schnelleinsatzzelt mit Infrastruktur verlastet und kann samt Fahrzeug kreisweit angefordert werden.

 

Der ELW 1 ist auf ein Allrad-Fahrgestell Mercedes Sprinter aufgebaut und verfügt über ein Automatikgetriebe. Zum Fahrzeug gehören zwei fest eingebaute 4m-Funkgeräte sowie zwei 2m-Funkgeräte, die an zwei identischen Computerarbeitsplätze untergebracht sind. Ein DECT-Telefon mit drei Mobilteilen sowie ein FAX-Gerät gehören ebenso zur Ausstattung wie mehrere tragbare 2m-Band-Funkgeräte.

 

Im Einsatzbetrieb bei Stillstand können Fahrer- und Beifahrersitz entgegen Fahrtrichtung gedreht werden und so den dritten und vierten Arbeitsplatz herstellen.

 

Zur Beladung gehören u.a. ein mobiler Stromerzeuger, eine Wärmebildkamera sowie ein Mehrgasmessgerät sowie diverse Flipcharts.

 





VRW - Vorausrüstwagen






Dieses Fahrzeug mit Allradantrieb wird bei technischen Hilfeleistungen eingesetzt. Der VRW dient hauptsächlich zur Befreiung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen oder anderen technischen Hilfeleistungen.

Der VRW hat einen fest eingebauten Generator (5 KVA) sowie ein ausklapp- und ausfahrbarer Lichtmast auf dem Dach des Fahrzeugs.


Zur Beladung gehören neben dem hydraulischen Rettungsgerät aus Aggregat, Scheere, Spreizer, zwei Teleskopzylinder und einem Pedalschneider sowie diversem Zubehör auch zwei Kettensägen (Elektro und Benzin) mit Schutzkleidung, eine Reziprosäge, ein elektrischer Winkelschleifer und zwei Hebekissen mit Steuergerät und Druckluftflasche.


Weitere Ausrüstung sind ein PowerCAFS12, ein Notfallrucksack, Verkehrswarn- und -leitgeräte.

Der VRW rückt aus bei:
- Verkehrsunfällen
- Unfällen in unwegsamem Gelände, wie z.B. im Wald oder den Rebbergen
- bei Kleineinsätzen, wie z.B. Türöffnungen
- Sturmschäden
- und sonstigen Einsätzen mit technischer Hilfeleistung 


Der Vorausrüstwagen wird mit 3 Feuerwehrangehörigen besetzt.




TLF 16/25 - Tanklöschfahrzeug






Das Tanklöschfahrzeug wird bei Brandeinsätzen als Erstangriffsfahrzeug eingesetzt.

 

Im Fahrzeug befinden sich eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird, ein Löschwasservorrat von 2.500 Liter, 240 Litern Schaummittel sowie eine Schnellangriffseinrichtung.

 
Im Mannschaftsraum des Fahrzeuges sind 2 Atemschutzgeräte eingebaut, welche dem Feuerwehrangehörigen schon während der Fahrt zur Einsatzstelle ermöglichen, sich mit dem Atemschutzgerät auszurüsten.

Vier weitere Atemschutzgeräte befinden sich im Aufbau des Fahrzeuges.

 

Das Fahrzeug wird mit 6 Feuerwehrangehörigen besetzt.

 

Das Tanklöschfahrzeug kommt vor allem beim Erstangriff von

 
- Wohnungs- und Gebäudebränden
- zur Bekämpfung von Flächen- und Waldbränden
- zur Bekämpfung von Bränden auf Straßen außerhalb der Ortschaften

(z.B. Kfz-Bränden oder - Brandschutzsicherstellung bei Verkehrsunfällen)
- zur Brandbekämpfung bei abgelegenen Gebäuden ohne Wasserversorgung

 

zum Einsatz.

 




HLF 24/20 - Hilfeleistungslöschfahrzeug



 
 
Das HLF 24/20 ist ein Feuerwehrfahrzeug, das zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung eingesetzt wird. Es ist mit einer vom Fahrzeug angetriebener Feuerlöschkreiselpumpe, einer Schnellangriffseinrichtung sowie mit einem Löschwasservorrat von 2.000 Litern ausgestattet. 

 
Im Mannschaftsraum des Fahrzeuges sind 6 Atemschutzgeräte eingebaut, davon können sich zwei Feuerwehrangehörige, schon während der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten ausrüsten.

 

Das HLF ist mit einer Seilwinde mit einer Zugkraft von 50 kN ausgerüstet, welche vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Zur weiteren Ausrüstung gehören ein tragbarer Stromerzeuger (Leistung 13 kVA), ein hydraulischer Rettungssatz (hydraulische Rettungsschere, Hydraulikspreizer sowie hydraulische Rettungszylinder) weiter Ölwehrgeräte und diverse Geräte zur technischen Hilfeleistung.

 

Außerdem sind im Aufbau des Fahrzeuges 4 Chemikalienschutzanzüge und ein Spineboard eingelagert.

 

Das HLF 24/20 wird eingesetzt:

 
- bei Brandeinsätzen
- bei schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen
- bei Öleinsätzen (Aufbringen von Ölsperren auf Gewässern, Mineralölunfällen auf Straßen und in Gebäuden)
Sturmschäden
- sonstigen Einsätzen mit technischer Hilfeleistung

 

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug wird mit 9 Feuerwehrangehörigen besetzt.

 




LF 16/12 - Löschgruppenfahrzeug



 
 
Das LF 16/12 ist ein Feuerwehrfahrzeug für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung.

 

Es ist mit einer vom Fahrzeug angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe, einer Schnellangriffseinrichtung sowie mit einem Löschwasservorrat von 1.200 Litern ausgestattet.

 

Im Mannschaftsraum des Fahrzeuges sind 2 Atemschutzgeräte eingebaut, welche dem Feuerwehrangehörigen schon während der Fahrt zur Einsatzstelle ermöglichen, sich mit dem Atemschutzgerät auszurüsten.

Vier weitere Atemschutzgeräte befinden sich im Aufbau des Fahrzeuges.

 
Zusätzlich wird auf diesem Fahrzeug ein hydraulischer Rettungssatz (hydraulische Rettungsschere und Hydraulikspreizer) sowie 4 Chemikalienschutzanzüge mitgeführt.

 

Für dieses Fahrzeug wird eine zweite, abnehmbare Haspel vorgehalten, die mit zwei Wassersaugern bestückt ist.

 

Das LF16/12 wird mit 9 Feuerwehrangehörigen besetzt.

 




DLA (K) 23/12 GL CS - Drehleiter mit Gelenk


 
 
 
Die Drehleiter hat zwei Aufgaben:
 
1.) Menschenrettung aus großen Höhen, wobei hier auch mittels einer Krankentragenlagerung verletzte Personen liegend gerettet werden können. Durch das Gelenk der Drehleiter ergeben sich im Gegensatz zur herkömmlichen Drehleiter, weitere Einsatzmöglichkeiten im Bereich von Dachgauben, Flachdächern, Dachterrassen und Unterflurbereiche. Der größte Vorteil bietet sich deshalb in unserem Altstadtbereich mit vielen engen Straßen und Gassen.
 
2.) Brandbekämpfung von oben, wenn erforderlich mittels Wenderohr.
 
Die Drehleiter hat eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Ausladung von 12 Metern.

 

Die Drehleiter wird mit 3 Feuerwehrangehörigen besetzt.

 

Auf dem Beifahrerplatz befindet sich ein Atemschutzgerät, welches während der Fahrt angelegt werden kann.

 




CBRN-ErkKW - CBRN Erkundungs Kraftwagen





Der Erkundungskraftwagen dient zum Aufspüren, Melden und Messen radioaktiver und chemischer Kontamination, sowie zur Kennzeichnung und Überwachung kontaminierter Bereiche.


Die ABC-ErkKW werden den Ländern vom Bund zur Verfügung gestellt.

Mit der Auslieferung dieser Fahrzeuge an alle Bundesländer steht erstmals in Deutschland ein flächendeckendes System an ABC-Erkundungsfahrzeugen zur Verfügung.
Das für den Einsatz der Fahrzeuge erforderliche Personal wird speziell ausgebildet.

Dieser ABC-ErkKW ist der Einzige im Landkreis Emmendingen.

Technik

Als Basismodell dient ein Fiat Ducato Maxi L2B, 2,8 i. d. TD mit Allradantrieb mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t. Die Besatzung besteht aus einem Team von vier Personen. Einen Fahrer, einem Fahrzeugführer und zwei Kameraden, welche den Messcontainer bedienen.
Der Kern des Fahrzeuges, mit dem auch unabhängig gearbeitet werden kann, ist ein Messcontainer: Hier ist der Rechner mit Drucker, eine radiologische und zwei chemische Messeinheiten (ein Photoionisationsdetektor und ein Ionenmobilitätsspektrometer) und das Satelliten-Navigationssystem (DGPS) untergebracht. Zur weiteren Ausstattung gehören: Ausrüstung zur Entnahme von Proben für flüssige, feste und gasförmige Stoffe; zur Feststellung radioaktiver, biologischer und chemischer Kontaminationen; Schutzanzüge, Atemschutzgeräte (Behältergeräte) und anderes zum Schutz der Mitarbeiter.
Möglich sind das Vermessen großer Flächen und die Suche nach radiologischer Punktquellen, die Erfassung, Speicherung, Visualisierung, Ausgabe und Übertragung der Messdaten. Zur Erkennung und Identifizierung chemischer Schadgase sind die Erkundungsfahrzeuge mit hochempfindlichen Weitbereichsdetektoren ausgestattet. Über moderne Monitore werden die Messergebnisse optisch dargestellt. Um auch bei typischen Geschwindigkeiten von ca. 30km/h eine höchstmögliche Auflösung zu erhalten, werden die Messdaten im Sekundentakt mit Datum, Uhrzeit, GPS-Daten und Messwert registriert. Die Geräte des chemischen Messsystem sind in der Lage, eine Vielzahl von Industriechemikalien zu erfassen, sowie chemische Kampfstoffe nachzuweisen. Die Analyse biologischer Kontamination ist mit dem Erkundungswagen nicht möglich.

Feuerwehrtechnische Ausrüstung:
- Chemisches Messsystem
- Radiologische Messsystem
- BOS – Funkgeräte
- gasdichte ABC Schutzbekleidung
- Atemschutzgeräte, Ersatzflaschen
- Probenahmeset für Stoffe in allen Aggregatszuständen




MTW - Mannschaftstransportwagen



 
 
Dieses Fahrzeug, Standort in der Abteilung Kenzingen, dient vornehmlich zum Transport von Mannschaft und Kleingerät zu Einsatzstellen.

 

Es verfügt über eine Anhängerkupplung, so dass wir unseren Anhänger auch jeder Zeit mitführen können. Dadurch ist es auch möglich, nach Einsätzen stark verschmutztes Material, wie z.B. Feuerwehrschläuche, wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück zu transportieren. 




PKW - Anhänger





Anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Feuerwehr Kenzingen wurde im Jahr 2001 eine Festschrift erstellt. Der Erlös aus dieser Festschrift sollte dann für die Beschaffung von einem feuerwehrtechnischen Gerät verwendet werden.
Im Frühjahr 2002 entschied sich die Abteilung Kenzingen für den Kauf eines PKW-Anhängers. Hierbei sollten jedoch einige Punkte berücksichtigt werden, damit dieser Anhänger im Einsatz- und Probendienst optimal eingesetzt werden kann:

- zulässiges Gesamtgewicht max. 1500 kg bei einer Nutzlast von ca. 1000kg
- Kasteninnenmaß ca. 250cm x 145 cm
- Auflaufbremse mit Rückfahrautomatik
- hintere Bordwand als Auffahrklappe
- 6 versenkte Zurrösen im Boden
- hydraulische Absenkung mittels Handpumpe und Senkventilen

Durch die Auffahrrampe am Heck und die Möglichkeit des Absenkens kann der Anhänger z.B. mit einem Palettenhubwagen befahren werden. So kann z.B. bei Öleinsätzen das Ölbindemittel, welches auf Paletten im Feuerwehrgerätehaus gelagert wird mit wenig Aufwand verladen werden.
Auch Wassersauger u.ä. sperrige Ausrüstungsgegenstände wie das Schlauchboot sowie z.B. schmutziges Schlauchmaterial nach einem Einsatz können hier transportiert werden. Bisher musste dies im oder auf einem Feuerwehrfahrzeug geschehen. 

 




Feuerwehrboot - Rettungs- und Arbeitsboot RTB 1



Das RTB 1 wird bei Rettungs- und Hilfeleistungseinsätzen, d. h. z. B. bei Wasserrettungen, Vermisstensuchen und Umwelteinsätzen auf Gewässern oder bei Hochwasser eingesetzt.

Des Weiteren kommt das mit Eiskufen ausgerüstete Rettungsboot bei Eisrettungen zum Einsatz. Das Boot ist mit einem Außenbordmotor ausgestattet.